Workshops für Schulklassen/Jugendliche
Seit über 10 Jahren bieten wir als unabhängiger Verein interaktive Workshops für Jugendliche zum Thema Queerness an. Wir besuchen Schulklassen sowie außerschulische Jugendgruppen und stimmen unser Programm und unsere Herangehensweise nach Absprache auf die jeweiligen Wünsche und Gruppen ab. Am häufigsten arbeiten wir mit Jugendlichen zwischen zwölf und achtzehn Jahren.
Themen wie sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und Geschlechterrollen werden oft in den Fächern Biologie, Religion und Ethik, zunehmend auch im Fach Politische Bildung thematisiert. Der Workshop kann aber im Rahmen aller Fächer abgehalten werden – es geht darum, über einzelne Schulfächer hinaus einen Begegnungsraum zu schaffen. Durch den Workshop treffen viele Jugendliche zum ersten Mal auf offen queere Personen, und können so einen realen Bezug und ein Gefühl für das Thema (zu den Themen) entwickeln.
Im Workshop vermitteln wir als queere Trainer*innen gemeinsam Inhalte rund um vielfältige geschlechtliche und sexuelle Lebensrealitäten. Inhaltlich und sprachlich legen wir sehr viel Wert auf Zugänglichkeit, Verständlichkeit und Offenheit und erklären mithilfe von sich immer weiter entwickelnden Methoden Begriffe wie queer, trans, inter* und viele mehr. Der Hauptteil des Workshops besteht aus auto/biographischem Erzählen, bei dem wir unseren jeweiligen persönlichen Werdegang und unsere Erfahrungen mit den Schüler*innen offen teilen und diese die Möglichkeit bekommen, anonym Fragen zu stellen. Queere Begriffe werden dabei laufend aufgegriffen und erklärt.
In unseren Workshops wollen wir einen Lernraum über den üblichen Rahmen hinaus öffnen. Es geht darum, einen offenen, inklusiven Austausch zu Geschlecht, Körper und Sexualität zu ermöglichen. Unsere Methoden sind auf Interaktion und Dialog ausgerichtet. Wir möchten allen Teilnehmer*innen das Mitmachen an unseren Workshops ermöglichen und legen deshalb viel Wert auf einfache Sprache und Sensibilität gegenüber möglichen Be_hinderungen und anderen Benachteiligungen wie z.B. Rassismus, Xenophobie, Klassismus und Islamophobie.
Bei Bedarf kann der Workshop auch auf Englisch abgehalten werden.
